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Bindungsunfähigkeit & Traumatherapie


Der vermeidende Bindungsstil ist einer der drei unsicheren Bindungsstile, die in der Bindungstheorie beschrieben werden. Die drei Arten von unsicheren Bindungsstilen bei Erwachsenen werden als ängstlich (besorgt), vermeidend (ablehnend) und desorganisiert (ängstlich-vermeidend) bezeichnet.


Die große Mehrheit der Bevölkerung hat einen ablehnenden, vermeidenden Bindungsstil. Menschen entwickeln im Laufe ihrer Kindheit verschiedene Arten von Bindungsstilen in Bezug auf ihre Bezugspersonen aus. "Jemand mit einem ablehnenden und vermeidenden Bindungsstil reagiert auf Auslöser mit Fluchtreaktion und Einfrier-Reaktion, wenn das Nervensystem aktiviert wird.


"Sie haben oft so viele unbewusste Wunden die dazu führen, dass sich derjenige in einer Beziehung schnell gefangen, festgefahren oder kontrolliert fühlt.

Dazu kommt, dass sie sich oft innerlich defekt fühlen, nicht in der Lage sind, ihre Verletzlichkeit auszudrücken und für Konflikte und emotionale Momente keine gesunden Bewältigungsmechanismen haben und sich daher unfähig fühlen, die Bedürfnisse anderer zu erfüllen.


Auch wenn diese Menschen ihren Partner wirklich lieben, können es oft nicht zeigen oder Nähe und Konflikt in einer intimen Beziehung aushalten .

„Ich weiß nicht, warum ich mich abschotte. Ich weiß nicht, warum ich erstarre und weglaufe, ich weiß nicht, was ich sagen und tun soll oder wie ich mit den starken Gefühlen umgehen soll."


Eine vermeidende, ablehnende Person reagiert auf einen Auslöser, indem sie versucht, wegzulaufen - sie erstarrt zuerst und flieht dann aus dem Konfliktszenario. Eine ängstliche Person lebt ihre Traumareaktion stattdessen über ein gesteigerter Kontaktbedürfnis, intensives Kümmern um den anderen oder „ängstliches klammern“ aus.


Alle unsicheren Bindungen sind Traumareaktionen, die in Beziehungen nicht hilfreich sind. Idealerweise sollte jeder lernen, sein Nervensystem zu regulieren und Trauma zu heilen.

"Das Gehirn ist dazu in der Lage", aber den meisten Menschen fehlen die richtigen Werkzeuge".


Und hier lade ich Dich zur somatischen Körper-Psychotherapie ein.

Wir können uns und unserem Partner gegenüber einfühlsam sein, aber für jeden von uns wird sich der Weg der Heilung individuell gestalten um unser authentisches Selbst annehmen können.


Es braucht therapeutisches Geschick und moderne Trauma-Techniken um unserem Nervensystem einen sicheren Rahmen für individuelles und tiefes psycho-somatisches Heilen zu eröffnen um uns selbst annehmen können.


Mit dem Heilen erleben wir eine empathischere Beziehung zu uns Selbst, und diese ist letztendlich die wichtigste Grundlage für eine gesunde und authentische Beziehung mit unserem Partner.

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